Fischerwirt, Gratwein

Zum zweiten Mal waren wir aufgrund einer Familienfeier beim Fischerwirt zu Gast. Ich hab mich schon darauf gefreut, denn unser erster Besuch dort war schon sehr gemütlich und das Essen war exzellent. Und was soll ich sagen: Diesmal war es dasselbe.

Der Tisch war schön gedeckt.

Ich hätte ja gerne die ganze Gaststube fotografiert, aber die war wirklich voll belegt und ich bin viel zu faul, all die Menschen aus den Fotos zu retouchieren. Kommen wir gleich zum Essen.

Mein Freund aß eine Fleischstrudelsuppe.

Wie man sieht, war da ordentlich Fleischstrudel drinnen. Ich habe natürlich gekostet. Die Suppe war sehr gut, der Strudel auch. Wieder einmal war ich froh, keine Suppe bestellt zu haben. Ich hätte danach nichts mehr zu essen gebraucht.

Es wurde auch noch eine Kürbiscremesuppe bestellt, die so aussah:

Die habe ich nicht gekostet. Ich will ja nicht unverschämt sein aufgrund meiner Bloggertätigkeit. Es reicht ja schon, wenn ich immer alles fotografieren muss. Mittlerweile ist es mir zumindest nicht mehr ganz so peinlich wie zu Beginn 😉 Ich hab aber natürlich nachgefragt, wie sie schmeckt, und die Antwort war natürlich gut.

Was die Hauptspeisen betrifft, fällt es mir ein bisschen schwer, genau wiederzugeben, was es war. Unser Besuch ist jetzt schon eine zeitlang her, und die Speisekarte beim Fischerwirt ändert sich saisonal. Deswegen kann ich jetzt auch nicht nachschauen.

Ich hatte auf jeden Fall ein Forellenfilet auf Polenta mit Speck und Krenschaum. Diese doch eher ungewöhnliche Kombination erweckte sofort mein Interesse. So sah das dann aus.

Es sah nicht nur gut aus, es war auch wirklich gut. Der Speck war knusprig angebraten und passte perfekt zum Fisch. Der Krengeschmack war dezent und hätte für meinen Geschmack ruhig kräftiger ausfallen können. Alles in allem aber ein sehr gelungenes Gericht.

Dazu bestellte ich einen gemischten Salat, der mit einem Kartoffelchip gereicht wurde.

Die Salate waren alle frisch. Die Mischung war die übliche.

Mein Freund bestellte Wild. Ich habe jetzt allerdings keine Ahnung mehr, was es war. Aber es war auf jeden Fall sehr gut.

Ich weiß leider auch nicht mehr, was die Beilage war. Ich verspreche hoch und heilig, mir in Zukunft gleich Notizen zu machen. Es gelingt halt nicht immer, zeitnah von meinen Testessen zu berichten. Natürlich habe ich es gekostet. Das Fleisch war sehr zart, das Rotkraut super abgeschmeckt. Sehr fein!

Fazit: Der Fischerwirt in Gratwein ist definitiv einen Besuch wert – nicht nur, wenn man dort in der Gegend ist. Es lohnt sich, extra hinzufahren. Er eignet sich gut für Feiern aller Art. Die Speisekarte ist klein, aber fein, und alles bisher dort von mir Gegessene war wirklich gut. Das Personal ist nett und aufmerksam. Wie er preislich liegt, kann ich jetzt gar nicht sagen, da ich dort noch nie selbst bezahlt habe. Auf der Website sind die Preise leider nicht angeführt. Aber soweit ich mich erinnern kann, hält es sich für das gute Niveau der Speisen absolut im Rahmen. Überzogene Preise merke ich mir normalerweise…

Meine völlig subjektive Bewertung: 8 von 10 Fischern

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