LeBurger, Wien

Wir waren in Wien und hatten nicht viel Zeit. Aber ein Imbiss musste sein, bevor wir in die Stadthalle zum Slayer-Abschiedskonzert pilgerten. Mein Bruder, der mit zum Konzert ging, schlug daher Burger vor – weil ein Burger geht immer. Das LeBurger in der Mariahilferstraße drängte sich da schon fast auf. Nach kurzer Suche hatten wir es dann auch gefunden.

Wie auf der Homepage schön zu sehen ist, ist das Design des Burgerladens eher dunkel gehalten. Mir hat’s gefallen. Man bestellt den Burger an der Theke, bezahlt dort auch gleich und bekommt dann so ein rundes Teil mit, das vibriert, wenn die Bestellung fertig ist. An einer eigenen Theke muss man sich die bestellten Getränke holen. Das fand ich persönlich etwas umständlich. Vermutlich ist es so effizienter, aber ich hätte das Getränk dann doch gerne gleich beim Bezahlen mitgenommen, ohne mich noch einmal extra anstellen zu müssen. Das Lokal war ziemlich voll, was natürlich klar war. Immerhin war es Freitag Abend und wir befanden uns in einer der Haupteinkaufsstraßen von Wien. Wir konnten aber dennoch ein Platzerl ergattern.

Nach langem Überlegen habe ich mich für einen Classic Bacon Cheese Burger mit Fries entschieden. Und kurz nach der Bestellung, kaum dass wir uns hingesetzt hatten, vibrierte mein Elektronikteil auch schon. Also wieder hin zur Theke und das Essen geholt, das ihr im nachstehenden Foto seht:

Der Burger wurde auf echtem Geschirr serviert, nicht nur in Papier gewickelt auf einem Tablett. Das fand ich gut und gab den Anschein, sich nicht schnell mit Fastfood vollzustopfen, sondern etwas richtiges zu essen. Zuerst dachte ich mir, dass der Burger recht klein ist für den Preis von 7,50 Euro. Er hatte es allerdings definitiv in sich.  Der Burger war richtig schön saftig, der Bun sehr gut. Die Kombination der Ingredienzen war super – ich mochte vor allem die Röstzwiebeln.Das Fleischlaibchen war auch gut. Die Fries waren schön dick und knusprig. Alles in allem hat es gut gepasst. An einer Theke konnte man sich gratis Saucen nehmen, soviel man will. Ich hab da leider geschwächelt und keine einzige genommen, weil mir die BBQ-Sauce im Burger genug war. Nach dem Verzehr war ich richtig satt – und das anhaltend. Das spricht definitiv für den Burger. Dazu trank ich eine Limonade, die in diesen typischen Hipster-Limogläsern serviert wurde. Leider habe ich vergessen, sie zu fotografieren. Aber sie sahen aus wie bei Henry Sanchez.

Fazit: Der Burger im LeBurger war wirklich gut. Das Personal an den Theken war freundlich und hatte anscheinend auch Spaß bei der Arbeit. Das Element mit dem vibrierenden Elektronikteil verstehe ich nicht wirklich. Kaum hat man sich hingesetzt, muss man schon wieder aufstehen, um sich sein Essen zu holen. Bei der Geschwindigkeit, in der sie dort arbeiten, zahlt sich das wirklich nicht aus. Da könnten sie einen einfach an der Theke warten lassen, bis das Essen fertig ist. Aber gut – das ist vermutlich das ungewöhnliche Element, das man heutzutage braucht. Dass man die Getränke an einer eigenen Theke holen musste, fand ich etwas umständlich. Das Preisniveau liegt auch eher hoch. Ich habe für den Burger, das Getränk und die Fries 13,- Euro gezahlt. Da bekommt man anderswo richtiges Essen 😉

Meine völlig subjektive Bewertung: 7 von 10 Vibratoren

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