Hotel Kongress, Leoben

Dieses Wochenende waren wir in Leoben, um dem exzellenten Area 53-Festival beizuwohnen, das wirklich super war. Ich möchte hier mein ausgesprochenes Lob an die Organisierenden aussprechen. Das war eines der besten Metalfestivals, auf dem ich jemals war. Super Atmosphäre, tolles Line-Up – wirklich super! Ich hoffe, es findet nächstes Jahr wieder statt und kann Metalfans einen Besuch nur dringend ans Herz legen!

Wir hatten im Rahmen des Festivals ein Package mit Übernachtung im Hotel Kongress gebucht. Ein willkommener Anlass, wieder einmal ein Hotel zu besprechen. Ich war dort schon vor einigen Jahren im Rahmen einer Tagung zu Gast und war gespannt, ob sich etwas verändert hat.

Wir hatten unser Zimmer im zweiten Stock. Ich habe gerade auf der Homepage wunderschöne Fotos von Hotelzimmern gefunden. Ich bin mir sicher, dass es die im Hotel gibt. Unseres hatte allerdings noch den originalen 90er-Charme, wie damals, als ich das letzte Mal dort war.

Hier das Bett:

Die Matratzen waren sehr bequem. Der Polster war allerdings sehr dünn. Am zweiten Tag haben wir uns noch einen zusätzlichen geben lassen, dann haben wir herrlich geschlafen.

Das Zimmer war generell sehr groß. Rechts neben dem Bett gab es noch eine Couch.

Hier der Blick vom Bett in Richtung Eingangstür:

Es gab dann noch einen Tisch, auf dem der Fernseher war und unter dem sich die Minibar befand. Den habe ich nicht fotografiert, komme ich gerade drauf. Um vom Bett aus fernsehen zu können, musste man den Fernseher am Tisch drehen. Zuerst hatte er auch keinen Strom, bis wir irgendwann draufgekommen sind, dass der Verteiler, auf dem der Fernseher eingesteckt war, nicht am Stromnetz hing. Einmal kurz hinter den Schreibtisch gekrochen und dann funktionierte alles.

Bad und WC waren getrennt. Hier ein Blick ins WC:

Interessant fand ich, dass es an der Wand einen Sackerlspender für die Entsorgung von Hygieneartikeln gab, aber nirgends im ganzen WC einen Mülleimer, in dem man das Sackerl dann hätte entsorgen können.

Kommen wir zum Bad, das auf den ersten Blick gut aussah. Der Marmor war definitiv stark in ihm 😉

Das Waschbecken bot zahlreiche Ablageflächen und dahinter war ein großer Spiegel. Auf dem waren lauter kleine Punkte. Wir waren uns nicht sicher, ob das ein Designelement oder Grind war. Ich entschied mich für Designelement, denn wenn ich mich richtig erinnere, sahen die Spiegel auch schon bei meinem ersten Besuch vor einigen Jahren so aus.

Was es auch noch immer gibt, sind die beiden wirklich herzigen Badeenden. Ich habe keine Ahnung, was es mit Leoben und Badeenten auf sich hat. Denen begegnet man in der Stadt auch in Geschäften immer wieder. Selbst beim Festival gab es einen Verkaufsstand, der Badeenten anbot – wenn auch eher der makabren Sorte. Hier sind die beiden netten aus unserem Badezimmer.

Sonst gab es im Bad nicht viel. Das Schild hinter den Enten wies allerdings darauf hin, dass Duschhauben etc. an der Rezeption bestellt werden können. Es gab aber natürlich Seifen- und Duschgelspender mit sehr wohlriechender Füllung und eine Taschentuchbox.

Kommen wir zur Dusche, die auf den ersten Blick gut wirkte.

In der Praxis erwies sie sich aber als tricky, da die Badeewanne in die Dachschräge gesetzt war. Bei mir ging es sich gerade noch aus. Mein Freund allerdings hatte wirklich Schwierigkeiten beim Duschen, da sein Kopf bei der Dachschräge anstand. Er musste sich beim Duschen hinsetzen und selbst ich mit meinen 1,68 m fühlte mich sehr beengt. Da wäre eine ebenerdige Dusche definitiv besser gewesen.

Kommen wir zum Frühstück. Am Samstag und Sonntag gab es Langschläferfrühstück bis 11 Uhr. Es war alles da, was man so braucht. Es gab frische Säfte vom Bauern, aber auch Orangensaft. Den Kaffee musste man sich vom Vollautomaten holen. Der war auch gut. Neben einem guten Käse- und Wurstsortiment gab es auch reichlich Lachs und andere geräucherte Fische. Außerdem gab es Geselchtes und andere steirische Schmankerln. An warmen Speisen gab es Eierspeise und Speck. Joghurt, Aufstriche und Gemüse waren natürlich auch da. Das Buffet ließ zumindest bei mir keine Wünsche offen.

Fazit: Der Nostalgieflair des Zimmers war etwas eigenartig, wenn man es mit den Fotos, die man auf der Website findet, vergleicht. Aber vielleicht denkt man am Land noch, dass Metalfans Zimmer verwüsten und wir bekamen deswegen ein nicht so modernes? Sei’s drum.Das Zimmer war groß und sauber, die Minibar gut sortiert. Wir haben in unserem Package, wenn man den Preis der Festivalkarte abzieht, für 3 Nächte 134,- Euro bezahlt. Das Preis-Leistungsverhältnis ist also völlig in Ordnung. Das Hotel liegt sehr zentral direkt am Hauptplatz. In der Nähe gibt es zahlreiche Restaurants und ein Einkaufszentrum. Das Personal war sehr hilfsbereit und freundlich. Alles in allem hat es gepasst.

Meine völlig subjektive Bewertung: 7 von 10 Badeenten

 

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